Geh´ ma in Wald!

Bange Blicke gen Himmel begleiten die erste Werken-Exkursion der Klassen 7e und  7a in den Bannwald bei Ottobeuren. Um 7.28 Uhr noch regnet es, was vom Himmel kommen kann. Sturmböen sind vorhergesagt. Zugegeben nicht die besten Voraussetzungen für einen Besuch im Wald.

Aber was ein echter Werken-Schüler und eine echte Werken-Schülerin ist, lässt sich von ein bisschen Wetter-Unbill nicht abschrecken! Und so unterstützt auch das Glück die Mutigen. Wir bleiben trocken und von Ästen „unerschlagen“. Zusammen mit den Begleitlehrkräften Frau Allgöwer, Frau Seifert und Frau Niebler erforschen die SchülerInnen einen ganzen Vormittag lang in ihren Werkgruppen den äußerst informativen und abwechslungsreichen Waldlehrpfad über Ottobeuren und halten die gewonnenen Erkenntnisse in einem eigens gestalteten Geheft fest. Lernen in und mit der Natur!

Am Ende des „Waldschultages“ wissen dann auch alle etwas mehr über Jahresringe, Holzstere, Baumarten und Baumbewohner, Wurzelarten und Wildtiere sowie über die Funktionen und den Zauber des Waldes. Seit dem 10.10.2019 wissen wir, dass man von Tannenzapfen spricht, aber Fichtenzapfen meint, dass wir eine Kirsche sofort an den Querrissen in ihrer Rinde erkennen und dass es die flachwurzelnden Fichten in Zeiten des Klimawandels schwer haben werden. Und wir wissen und spüren hoffentlich, dass der Wald mehr ist als unser Holz- und Energielieferant, sondern dass er ein einzigartiges Ökosystem darstellt, dessen Erhalt uns alle am Herzen liegen muss.

 Sabine K. Niebler