„Ich schenk dir eine Geschichte“ – Aktion zum Welttag des Buches

„Das hört sich ja voll cool an!“, rief eine Schülerin aus einer 5. Klasse in die Kamera. Diese Videokonferenz am Freitagmorgen war anders als sonst. Denn begrüßt wurden die Kinder durch den Biber, der als gezeichnete Hauptfigur der diesjährigen „Ich schenk dir eine Geschichte“-Aktion den Unterricht sprengte. An diesem 23. April war wieder Welttag des Buches und deutschlandweit feierten Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest. Seit 1996 wird der „Welttag des Buches“ auch in Deutschland gefeiert. Rund um diesen Tag verschenken Buchhandlungen ein auserkorenes und extra aufgelegtes Buch an rund 1 Million Schülerinnen und Schüler aus den vierten und fünften Klassen. Da ist die Realschule Marktoberdorf natürlich auch dabei. Als Deutschlehrer/in muss man die eigene Klasse einfach nur anmelden, vom Börsenverein, der Stiftung Lesen und weiteren Unterstützern werden dann Couverts mit einem Gutschein je Kind verschickt und das Lesevergnügen ist nicht mehr fern. Normalerweise macht man dann mit Osiander und Co einen Termin aus, wobei die Klasse die Möglichkeit bekommt, eine Buchhandlung zu erforschen. Dieses Mal musste aus bekannten Gründen darauf verzichtet werden, jedoch nicht auf die Bücher. 125 Stück wurden nämlich in großen Taschen in die Schule getragen und warteten nun darauf, dass die Schüler*innen wieder in den Präsenzunterricht dürfen. Vielleicht würde auch dieses Mal wieder ein Quiz oder ein Wettbewerb anhängig sein? Einen ersten Eindruck erhielten die Kinder schon beispielsweise durch Videos des Autors, der ein Kapitel vorlas, oder von der Entstehung dieses Comicromans. Anschließend führte die 5E schon einen kreativen Schreibauftrag durch, denn bislang ist ja noch offen, wie die Geschichte des Bibers undercover weitergehen könnte. Da war doch wirklich ein ausgestopfter Biber im Chemiesaal wieder lebendig geworden. Werden Selma und Tobi dem verfressenen Nager helfen können, seinen Lieblingssee wieder zu finden?  Die Ideen der Fünftklässler hätten dem wirklichen Autor Rüdiger Bertram dichterische Konkurrenz machen können.

Katrin Herz

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