„Plastic is a killer“ – Projekttag zum Thema „Plastik“

Schildkröten, Wale, aber auch in Deutschland heimische Seevögel – sie alle leiden unter der Plastikflut in den Weltmeeren. Auf diese Problematik sowie auf mögliche Folgen für den Menschen, die mit der Verwendung von Kunststoffen verbunden sind, wurden die Schüler der 8. Jahrgangsstufe beim Projekttag „Plastik“ am 15. Februar 2019 aufmerksam gemacht.

In der mehrstündigen Einführung durch die Geographielehrer in den einzelnen Klassen ging es zunächst darum, den Schülern bewusst zu machen, wo und in welchem Umfang Plastik in jedem Haushalt verwendet wird. Auf einem Plakat wurden unzählige Gegenstände gesammelt, die aus Kunststoff bestehen. Ein Filmbeitrag zeigte, wie man auf Plastik verzichten kann und welche Möglichkeiten der Wieder- oder Weiterverwendung es gibt. Dabei erkannten die Schüler gleichzeitig auch die Schwierigkeiten, die beim Plastik-Verzicht entstehen können.

Das abschließende Highlight des Projekttags war der beeindruckende Vortrag von Bettina Kelm. Bereits zum zweiten Mal konnte die Fachschaft Geographie die Reise-Journalistin gewinnen, die mit ihren teils erschreckenden Bildern und authentischen Erläuterungen die Schüler für das Thema sensibilisieren will. Eine in Plastik-Müll verhedderte Schildkröte, die vor dem Ertrinken gerettet wird, ein Wal, der sich geduldig von Menschen aus einer Angelschnur-Fessel befreien lässt – diese Beispiele für die Plastik-Katastrophe in den Ozeanen haben wohl kaum einen Achtklässler kaltgelassen. Und so wird hoffentlich auch der Ratschlag, etwa auf Plastik-Flaschen zu verzichten, von einigen Schülern in Zukunft beherzigt, um einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur eigenen Gesunderhaltung zu leisten.

Fachschaft Geographie, K. Becker