Rekordbeteiligung beim Informatik-Biber

Marktoberdorfer Realschülerinnen und -schüler an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

Es ist besonders wichtig, dass Jugendliche erleben, wie spannend und vielseitig das digitale Denken der Informatik ist. Daher hat die Realschule Marktoberdorf seit diesem Schuljahr – und das ist im Schulsystem eine Besonderheit – das Fach Informationstechnologie bereits ab der 5. Jahrgangsstufe fest im regulären Unterricht integriert. Dadurch erlernen die Kinder neben der grundlegenden Bedienung eines Computers frühzeitig einen verantwortungs- und sicherheitsbewussten Umgang mit modernen Medien, indem sie Kenntnisse zu Risiken sowie Sicherheitsregeln und -maßnahmen in Bezug auf digitale Technologien erwerben.

Als besonderes Highlight haben über 600 Schülerinnen und Schüler der Realschule Marktoberdorf im Rahmen des Unterrichts am Wettbewerb „Informatik-Biber“ teilgenommen und dabei sehr erfolgreich abgeschnitten.

Der „Informatik-Biber“ ist Deutschlands größter Schülerwettbewerb im Bereich Informationstechnologie. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird getragen von der Gesellschaft für Informatik, dem Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und dem Max-Planck-Institut für Informatik. „Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel an der Staatlichen Realschule Marktoberdorf mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl.

„Die Schule möchte mit der Teilnahme am Biber Stellung beziehen im Hinblick auf die in Zukunft weisende Bildung durch digitale Medien sowohl im Bereich der Lehrerfortbildung als auch der Schülermotivation“, so Schulleiter W. Epp. Es belegten im bundesweiten Vergleich insgesamt acht Teilnehmer der Realschule Marktoberdorf einen ersten oder zweiten Platz. Bei einer feierlichen Urkunden- und Preisübergabe wurden zudem auch die Jugendlichen geehrt, die im schulinternen Vergleich besonders gut abgeschnitten hatten.