Wenn die Faschingsferien entfallen, wird’s im Deutschunterricht kreativ

Die Klasse 5e taucht ab in die Welt der Märchen

Was wir in diesem Schuljahr gelernt haben, ist wohl vor allem Spontanität, Gelassenheit und Anpassungsfähigkeit. Werden die Schulen nach Weihnachten wieder öffnen? – Nein. Werden wir Faschingsferien haben? – Nein. Werden wir viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen? – Ja. Unsere Schülerinnen und Schüler haben sich dieser Herausforderung mit Bravour gestellt. Obwohl das ständige Starren in den Bildschirm auf Dauer sehr anstrengend und ermüdend sein kann, herrschte im Onlineunterricht stets aktive Teilnahme, die Aufgaben wurden mit Müh‘ und Fleiß erledigt.

Für die Woche, in der die Schülerinnen und Schüler eigentlich auf dem Dorffasching als Muffin, Prinzessin, verzauberte Fee oder Sonstiges hätten toben sollen, hat die Klasse 5e im Deutschunterricht eine besondere Aufgabe bekommen. Sie sollten ein Märchen mit Hilfe einer Märchenbox veranschaulichen und außerdem einen Brief an eine Person des Märchens verfassen. Anstatt Grammatikaufgaben zu bearbeiten, Rechtschreibübungen zu machen und Stunden vor dem Bildschirm zu verbringen, war in dieser Woche Kreativität, Gestaltungsvermögen und handwerkliches Geschick gefordert.

Dazu wurden den Jungs und Mädels der Klasse 5e verschiedenste Märchen zugeteilt. Um etwas über den Tellerrand zu blicken, handelte es sich dabei nicht um die hier allseits bekannten Märchen, sondern um Erzählungen aus aller Welt. Da war z. B. das Birnenmädchen aus Italien, Daumesdick aus Dänemark, Jemelja aus Russland und viele mehr. Neben Kreativität und Gestaltungsvermögen mussten die Schülerinnen und Schüler sich nun auch im Zeitmanagement üben und ihre Arbeit über die Woche selbstständig verteilen.

Geplant war, dass die Märchenkisten Anfang März, als wir alle wieder in der Schule hätten sein sollen, mit einem kurzen Vortrag vor der Klasse präsentiert werden. Doch machte uns auch hier die Pandemie einen Strich durch die Rechnung. Zum Glück sind wir aber ja so spontan, gelassen und anpassungsfähig, weshalb es für alle Beteiligten kein Problem darstellte, die Ergebnisse per Videokonferenz zu präsentieren. Während kleine Gruppen sich die Vorträge ihrer Mitschüler:Innen anhörten, wurde der Rest der Klasse mit Aufgaben versorgt.

Die Bilder der bei diesem Projekt entstandenen Märchenkisten sprechen für sich. Da hat sich jede Arbeit gelohnt! Aber schaut selbst…

Selina Mueller

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