Anforderungen / Termine

Information

Alle Informationen und Termine sind im BRN zu finden, das Ihre Kommunikations- und Informationsplattform der Realschulen in Bayern ist www.realschule.bayern.de. Dies gilt auch für sämtliche Formulare, z. B. zur Anforderung von Beihilfe, Trennungsgeld, Reisekosten oder zur Bekanntgebung von Personenstandsänderungen, die hier einfach gefunden werden können.

Erster Überblick

Ein Überblick über das, was im Referendariat auf die angehenden Lehrer zukommt, soll eine erste Orientierung liefern:

In den ersten Wochen werden Sie erst einmal Schulluft „schnuppern“ und auch schon vereinzelte Stunden selbst halten. Bis zur ersten Prüfungslehrprobe (PLP), die im Zeitraum von ca. Mitte November bis Anfang Februar stattfindet, werden Sie schon einige gewisse Erfahrung im Unterrichten gesammelt haben und sich mit Hilfe der Feedbacks Ihrer Seminarlehrer Schritt für Schritt verbessert haben. Über die Jahrgangsstufe, das Fach und eventuell einen Themenbereich können Sie selbst entscheiden, der Seminarleiter wird Ihnen zwei Wochen vorher Ihren PLP-Termin und das Thema bekanntgeben.

Anschließend muss man sich gedanklich mit der Hausarbeit beschäftigen. Das Thema kann man sich im Zeitraum von ca. Mitte April bis Mitte Oktober geben lassen. Die Durchführung der beschriebenen Unterrichtssequenz kann noch in der Seminarschule oder aber im Einsatzort stattfinden.

Im zweiten Halbjahr ist dann im anderen Fach die PLP abzuleisten, für die man nun schon sehr viel Erfahrung gesammelt hat.

Nach diesem ersten Jahr an der Seminarschule hat man Übung im Umgang mit Schülern, im didaktischen Aufbereiten des Stoffes und in der Notengebung. Nun darf man beruhigt dem Einsatzjahr entgegensehen, in dem man- betreut von einem erfahrenen Lehrer- eigenverantwortlich unterrichtet.

Nur zu den Seminartagen kehren die Referendare zurück an die Seminarschule und zu den Prüfungen. Das Kolloquium ist bald nach den Weihnachtsferien abzuleisten.

Im Anschluss daran bis ca. Ende April findet dann die dritte PLP an Ihrem Einsatzort statt.

Daraufhin werden die mündlichen Prüfungen anberaumt, was sich bis ca. Mitte Mai erstrecken kann.

Im abschließenden Gutachten beleuchtet die Seminarleitung Ihre Arbeit während des gesamten Ausbildungsabschnittes.

Bildung der Gesamtnote: LPO II

§ 23

Prüfungsergebnis

Das Prüfungsergebnis wird in einer Gesamtnote zusammengefasst.

2 Diese wird gebildet aus

1.    der Note der Unterrichtskompetenz,

2.    der Note der erzieherischen Kompetenz,

3.    der Note der Handlungs- und Sachkompetenz,

4.    der Durchschnittsnote der Lehrproben,

5.    der Note des Kolloquiums,

6.    der Note der schriftlichen Hausarbeit,

7.    der Durchschnittsnote der mündlichen Prüfung.

3 Aus den nach Satz 1 Nrn. 1 bis 3 zu erteilenden Noten wird eine Durchschnittsnote nach § 8 dieser Prüfungsordnung in Verbindung mit § 9 Abs. 2 Sätze 1 und 2 LPO I gebildet; dabei zählen die Noten der Unterrichtskompetenz und der erzieherischen Kompetenz je dreifach und die Note der Handlungs- und Sachkompetenz zweifach.

4 Bei der Ermittlung der Gesamtnote zählt die Durchschnittsnote nach Satz 3 fünffach, die Durchschnittsnote der Lehrproben vierfach und die Durchschnittsnote der mündlichen Prüfung zweifach; die anderen Noten zählen je einfach. 5 Die so ermittelte Notensumme wird durch 13 geteilt.