Historie

Seit dem Schuljahr 2008/09 werden an der Realschule Marktoberdorf Studienreferendare in verschiedenen Fächern ausgebildet. Im Gegensatz zur aktuellen Ausbildungssituation war in diesem Jahr das Fach Erkunde noch ein fester Bestandteil. Nach einem Jahr Pause konnte es erneut 2010/11 angeboten werden, bis es dann ab dem Schuljahr 2013/14 wegfiel. Die Ausbildung in Mathematik, Englisch, Deutsch, Kunst/Werken, Geschichte und Katholische Religionslehre blieb, während es manchen Wechsel im Kreise der Seminarlehrer gab. Ehemalige Kollegen waren

Werner Epp (bis 2009), Dr. Doris Heumann-Rupprecht (bis 2011), Dietlinde Heidrich (bis 2012) und Stefanie Albert (bis 2013).

Die Kunst zu leben besteht vielleicht vor allem darin, seinen eigenen Weg zu gehen und sich dabei die Offenheit zu bewahren, immer neue Wege zu entdecken.
Jochen Marris

Diesen Aphorismus auf die Kunst zu leben von Jochen Mariss kann man auch auf die Arbeit der Referendare in einem Schuljahr beziehen. Anregungen von ihren Seminarlehrern, den Kollegen aus dem Lehrerzimmer und letztlich von den Schülern selbst tritt man als Lehrer am besten offen gegenüber. Obwohl die Studienreferendare von ihnen viel Handlungswissen erwerben, was das Unterrichten betrifft, lassen die Referendare es bei der Stundenvorbereitung nicht an eigenen Ideen mangeln. Oftmals erzielen sie durch ihren speziellen Weg, an den Unterrichtsstoff heranzugehen, bei den Schülern ein gesteigertes Interesse für die zu behandelnden Themen.

Ab September dürfen sie -derart gerüstet- in einer neuen Schule irgendwo in Bayern ihr unterrichtliches Können unter Beweis stellen. Bleibt zu hoffen, dass sie ihre Anstrengungsbereitschaft und Offenheit bewahren, um immer neue Wege zu entdecken. Das Ziel Marktoberdorf werden sie im darauffolgenden Schuljahr nur noch ansteuern, um vereinzelte Stunden zu halten oder so manche Prüfung abzulegen. Ist auch dieses zweite Schuljahr gemeistert, können die Referendare mit Stolz auf ihre Leistung zurückblicken. Viel Glück und Erfolg in einem Leben nach dem Referendariat ist ihnen zu wünschen, wohin auch immer ihr Weg sie führen mag- im besten Fall natürlich in eine bayerische Realschule als fest angestellter Lehrer.